Programm und Segelanweisungen herunterladen

Gemeinschaftswettfahrt 2019

Segelanweisungen

1.               Allgemeines

  1. Die Wettfahrt wird nach den Yardstickregeln, den World Sailing "Racing Rules of Sailing 2017-2020 (Wettfahrtregeln Segeln), den Ordnungsbestimmungen des DSV, den Regelungen für die Gemeinschaftswettfahrt, dem Programm und diesen Segelanweisungen gesegelt.
    Bei Widersprüchen zwischen den Regelwerken gilt das letztgenannte.
  2. Grundsätzliche Bedingungen: Kein Spinnaker o. ä., kein Leerräumen des Bootes, keine Regattacrews („Affenfelsen“)! Faires Segeln und Toleranz sind oberstes Gebot!
  3. Die Segelanweisungen können durch Aushang geändert werden. Änderungen werden spätestens bis zur Steuermannsbesprechung bekannt gegeben.
  4. Nachmeldungen und Änderungen der Meldeliste werden bei der Steuermannsbesprechung bekannt gegeben.
  5. Die Nationalflagge ist zu streichen.
  6. Abbruch der Wettfahrt wird angezeigt durch die Flagge „November“ (blau/weiß gewürfelt) am Flaggenmast des SVH bzw. auf dem Start-/Zielschiff. (WR 32)
  7. Eine abgebrochene Wettfahrt wird nicht wiederholt oder neu gestartet. (Änderung WR "Wettfahrtsignale 1")

2.               Sicherheitsbestimmungen

  1. Jeder Steuermann ist für die richtige seemännische Führung seines Bootes in jeder Hinsicht selbst verantwortlich. Die Veranstalter übernehmen keinerlei Haftung für Verluste an Leben oder Eigentum, persönlichen Schaden oder Schäden an Eigentum, die durch die Teilnahme an der Wettfahrt verursacht werden oder sich ergeben (Ergänzung WR 4 und WR 46).
  2. Das Fahrwasser und der Schifffahrtsweg vor Travemünde sind freizuhalten.
  3. Ein Boot, das die Wettfahrt aufgibt, muss dies unverzüglich dem Wettfahrtkomitee bekannt geben (siehe unter 3.3).

3.               Start

  1. Die Lage des Startgebietes ist der Bahnbeschreibung zu entnehmen.
  2. Die Startlinie wird gebildet durch den Mast des Startschiffes und die Startlinien-Begrenzungstonne mit gelber Flagge an der Backbordseite des Startschiffes.
  3. Startschiff „FRENZI“, SVT, oder ein Ersatzschiff
    UKW-Kanal 8 oder Tel. 0175 5280260 (nur für diese Wettfahrt)
  4. Die Wettfahrt wird nach WR 26 mit 10-Minuten-Abständen gestartet.
  5. Das Ankündigungssignal erfolgt 10 Minuten vor dem Start mit Hissen eines Zahlenwimpels, der dem Start entspricht und einem akustischen Signal. (Änderung WR 26)
  6. Das Vorbereitungssignal erfolgt 4 Minuten vor dem Start mit Hissen der Flagge „P“ und einem akustischen Signal.
    Das Vorbereitungssignal wird 1 Minute vor dem Start durch Niederholen der Flagge „P“ mit einem langen Schallsignal gestrichen.
  7. Das Startsignal erfolgt bei Niederholen des Zahlenwimpels mit einem akustischen Signal. Das Startsignal ist zugleich das Ankündigungssignal für den folgenden Start. (Ergänzung WR 26)
  8. Startverschiebung wird angezeigt durch den Antwortwimpel (weiß/rot).
  9. Einzelrückruf: Flagge „X“ und ein langes Schallsignal (WR 29.1)
  10. Gesamtrückruf: 1. Hilfsstander (blau/gelber Stander) und zwei Schallsignale. (WR 29.2)
  11. Das Vorbereitungssignal für einen neuen Start erfolgt eine Minute nach dem Niederholen des 1. Hilfsstanders (1 langes Schallsignal), und die Starts für nachfolgende Startgruppen folgen diesem neuen Start (Änderung WR 29.2).

                Vorgesehen sind folgende Zeiten ohne Berücksichtigung von Startverschiebungen oder Gesamtrückrufen:

10:50 Uhr

Ankündigungssignal 1. Start

Zahlenwimpel „1“ gesetzt

Schallsignal

10:56 Uhr

Vorbereitungssignal 1. Start

„P“ gesetzt

Schallsignal

10:59 Uhr

Vorbereitungssign. streichen

„P“ nieder

Schallsignal

11:00 Uhr

1. Start, zugleich
Ankündigungssignal 2. Start

Zahlenwimpel „1“ nieder,
Zahlenwimpel „2“ gesetzt

Schallsignal

11:06 Uhr

Vorbereitungssignal 2. Start

„P“ gesetzt

Schallsignal

11:09 Uhr

Vorbereitungssign. streichen

„P“ nieder

Schallsignal

11:10 Uhr

2. Start, zugleich
Ankündigungssignal 3. Start

Zahlenwimpel „2“ nieder,
Zahlenwimpel „3“ gesetzt

Schallsignal

usw.

 

 

 

4.               Bahnen

  1. Als Bahnmarken dienen Seezeichen:
    Tonne Brodten-Ost
    Tonne Pelzerhaken-Süd
  2. Zusätzlich wird eine Regattatonne ausgelegt, die sich auf folgender Position befindet:
    ca. 54°04’N  010°57’E (westlich des Lübeck-Gedser-Wegs)
    Zusätzlich kann sich dort ein Begleitschiff befinden.
  3. Die Bahn wird auf weißen Tafeln mit roten Ziffern am Startschiff angezeigt. Die Bahnen sind unter Punkt 9 der Segelanweisungen aufgelistet.
  4. Ist eine kurze Bahn vorgesehen, wird sie angezeigt durch einem roten Buchstaben „S“ zusammen mit der Bahnanzeigetafel am Startschiff.
  5. Abkürzung der Bahn nach dem Startsignal: Das Zielschiff liegt an einer Bahnmarke mit Flagge „S“ (weiß/blau) und Flagge „Blau“. Die Ziellinie wird gebildet durch die Linie zwischen dem Mast des Zielschiffes und der Bahnmarke. (Änderung WR 32.2a)

5.               Ziel

  1. Die Ziellinie wird gebildet durch den Mast des Zielschiffes und eine Zielbegrenzungsboje mit gelber Flagge oder bei Abkürzung der Bahn durch den Mast des Zielschiffes und eine der Bahnmarken.
  2. Wenn keine Abkürzung der Bahn erfolgt, befindet sich das Ziel vor Travemünde im Gebiet zwischen der grünen Fahrwassertonne "1" und der grünen Fahrwassertonne "3" westlich des Trave-Fahrwassers.
    Ausnahmen:
    Bahn S3: Das Ziel befindet sich in der Nähe der Regattatonne
    Bahn S23: Das Ziel befindet sich in der Nähe der Tonne Pelzerhaken-Süd
  3. Das Zielschiff hat eine blaue Flagge gesetzt.

6.               Späteste Startmöglichkeit, Zeitbegrenzung, Beendigung der Wettfahrt

  1. Die späteste Möglichkeit eines Ankündigungssignals für den ersten Start ist 12:50 Uhr.
  2. Ist spätestens 4 Stunden nach dem ersten Start kein Boot durchs Ziel gegangen, wird die Wettfahrt abgebrochen. (WR 35)
  3. Die Wettfahrt ist spätestens 3,5 Stunden nach dem Zieldurchgang des ersten Bootes beendet, das kein Mehrrumpfboot oder extrem konstruiertes Sportboot (z.B. „Rüsselboot“) ist. Alle dann noch auf der Bahn befindlichen Boote werden als aufgegeben gewertet (Ergänzung WR 32.1 und 35).
  4. Das Ende der Wettfahrt wird durch streichen der Flagge „Blau“ angezeigt.

7.               Segelführung

  1. Vorsegel und Spinnaker: Es darf nur ein Vorsegel pro Stag gesetzt sein, das fest am Stag gefahren werden muss. Doppelte Vorstagen zählen als ein Stag. Spinnaker, Flasher, Booster, Besan-Stagsegel oder ähnliche Segel dürfen nicht gesetzt werden (Änderung WR 50).

8.               Proteste, Ersatzstrafe

  1. Ein Boot kann eine Ein-Drehung-Strafe ausführen, wenn es möglicherweise in der Wettfahrt bei einem Vorfall gegen eine oder mehrere Regel von Teil 2 der WR (Begegnung von Booten) verstoßen hat. (Änderung WR 44.1 Satz 1)
    Nachdem sich ein Boot sobald wie möglich nach dem Vorfall von anderen Booten frei gesegelt hat, nimmt es eine Ein-Drehung-Strafe an, indem es unverzüglich eine Drehung einschließlich einer Wende und einer Halse ausführt.
  2. Ein Boot, das wegen eines Vorfalls protestieren will, muss dies zusätzlich dem Wettfahrtkomitee auf dem Zielschiff unmittelbar nach dem Zieldurchgang bekannt geben. (Ergänzung WR 61)

    Datenschutzhinweise: Der Veranstalter wird die mit der Meldung und die mit der Teilnahme an der Veranstaltung erhobenen personenbezogenen Daten verarbeiten und speichern. Der Anhang „Datenschutzhinweise“ enthält die diesbezüglichen Informationen.